


Enztalradler besichtigen die Ensinger Mineralquellen
70.000 Flaschen pro Stunde, bis zu einer Million Liter Mineralwasser und Erfrischungsgetränke am Tag: diese und weitere beeindruckende Zahlen erfuhren 20 Teilnehmer des Radsportvereins Besigheim bei einer Betriebsführung der Ensinger Mineral- und Heilquellen GmbH.
Das unterschiedlich stark mineralisierte Wasser ist bis zu 20.000 Jahre alt und wird aus Tiefen zwischen 100 und 2000 Metern gefördert.
Bei der Führung wurden den Radlerinnen und Radlern die hochmodernen Abfüllanlagen der Glas- und PET-Flaschen gezeigt. Glasflaschen samt ihren Kästen werden vorab gründlich gereinigt, wohin gegen PET- Flaschen mit einem 75-prozentigen Recyclinganteil neu hergestellt werden. Dabei werden die Rohlinge stark erhitzt und in Formen auf die gewünschte Größe aufgeblasen.
Da die beiden Produktionsgebäude oberirdisch durch eine viel befahrene Straße getrennt sind, kann man unterirdisch durch den sogenannten 150 Meter langen und bis zu sieben Meter tiefen „Ensinger Tunnel“ die Seiten wechseln.
Neben einer hohen Qualitätskontrolle spielt Nachhaltigkeit bei Ensinger eine große Rolle. So wird für die gesamte Produktion ausschließlich Ökostrom verwendet, wobei etwa 40 Prozent durch eine eigene Photovoltaikanlage auf den Dächern erzeugt werden.
Das Obst für die Fruchtsaftgetränke kommt aus umliegenden Streuobstwiesen, die in Kooperation mit den Eigentümern ökologisch bearbeitet werden, auch damit keine Schadstoffe über Regen ins Grundwasser gelangen, das nach vielen 100 Jahren als Mineralwasser gefördert werden soll.
Zum Abschluss konnten sich die Enztalradler bei einer Verkostung der unterschiedlichen Mineralwässer und Erfrischungsgetränke von dem guten Geschmack und der hohen Qualität überzeugen.
